Tipps vom Arzt – der Weg zum Erfolg!

  • Schreiben Sie sich immer eine Einkaufsliste. So vermeiden Sie unüberlegte „Fehlgriffe“.
  • Gehen Sie nie hungrig einkaufen.
  • Halten Sie immer einen Vorrat an energiearmen Nahrungsmitteln zu Hause bereit.
  • Legen Sie die Zeiten, zu denen Sie am Tag essen wollen fest und halten Sie sich auch daran.
  • Bestimmen Sie Ihren persönlichen Essplatz und setzten Sie sich zum Essen dorthin.
  • Lassen Sie sich beim Essen nicht ablenken (Fernsehen, Zeitung, …).
  • Wiegen Sie sich 1x pro Woche immer zur gleichen Zeit unter denselben Bedingungen.

 

Mögliche Komplikationen

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass jeder chirurgische Eingriff auch immer ein gewisses Risiko darstellt! Es gibt auch bei diesem Eingriff keine 100% Garantie, dass die Operation bei jeder Person das gewünschte Ergebnis bringt!

Es ist auch wichtig für Sie, dass Sie sich über die möglichen Komplikationen einer solchen Operation von Ihrem Operateur aufklären lassen! Bitten Sie Ihren Arzt, Ihnen diese Risiken zu erklären! Er kennt Sie und Ihre individuelle Situation am besten, um Sie in dieser wichtigen Angelegenheit richtig und umfassend zu beraten!

 

Es gibt Berichte, dass Patienten nach der Operation gelegentlich über Verstopfung klagen. Falls nötig, fragen Sie bitte Ihren Arzt nach der richtigen Auswahl von Abführmitteln. Generell bessert sich die Verstopfung durch körperliche Tätigkeit und ausreichende Flüssigkeitsaufnahme!
Bis sich Ihr Gewicht stabilisiert hat befindet sich Ihr Körper in einem Stadium des Hungerns. Es ist nicht ratsam, während dieser Periode schwanger zu werden. Sollten Sie jedoch trotzdem während dieser Zeit schwanger werden, ist es ratsam, das gesamte implantierte System zu entleeren. Wenn sich jedoch Ihr Gewicht stabilisiert hat, steht einer Schwangerschaft nichts mehr im Wege!
Es gibt Berichte, dass Patienten gelegentlich nach dem Essen Schmerzen haben oder erbrechen müssen. Die Ursache liegt meistens im zu schnellen und in zu vielem Essen. Das Verkleinern der Öffnung zwischen Ihren beiden Magenbereichen und durch das Einbringen von mehr Flüssigkeit in das System kann auch Ursache dafür sein. Bitte essen Sie langsam und kauen Sie sorgfältig! Das wird Ihnen helfen, dieses Problem zu vermeiden! Regelmäßiges Erbrechen ist ein Warnsignal! In diesem Fall konsultieren Sie bitte Ihren Arzt! Die bestehende Öffnung zwischen Ihren beiden Magenbereichen muss in diesem Fall eventuell neu angepasst werden.
Alle Tabletten (Ausnahme von Kapseln) sollten in kleine Stücke geteilt oder zerstoßen und mit etwas Flüssigkeit eingenommen werden. Es ist möglich, dass Medikamente gegen Bluthochdruck, Zuckerkrankheit, Asthma oder andere Krankheiten während der Phase des schnellen Gewichtsverlustes in ihrer Dosierung geändert werden müssen. Bitte besprechen Sie das mit Ihrem Arzt!
Während der Phase der schnellen Gewichtsabnahme (6 bis 12 Monate nach der Operation) ist es ratsam, Vitamine in Form von Vitamingetränken zuzuführen.
Sie müssen Ihren Arzt nach dem Eingriff regelmäßig konsultieren! Ihr Arzt wird Ihnen das für Sie abgestimmte Kontrollschema mitteilen! Es ist normal, dass solche Kontrollen in der ersten Phase nach der Operation alle vier Wochen stattfinden und später immer weniger werden.
Das implantierte A.M.I. Soft Gastric Band wird Schritt für Schritt während den ersten 18 Monaten nach Ihrer Operation über den kleinen Einstellbehälter unter Ihrer Haut (Port) mit Flüssigkeit gefüllt. Während dieser Zeit wird Ihr Gewichtsverlust beobachtet. Anschließend sind normalerweise nur noch jährliche ärztliche Kontrollen notwendig!

Allgemeine Verhaltensrichtlinien, die unbedingt eingehalten werden sollen

Hiermit vermeiden Sie unkontrolliertes Essen und Heißhungerattacken.
Ein Zwischendurchessen sollte somit wegfallen.

Eine Mahlzeit sollte dem Volumen einer 1/2 Semmel bzw. dem Ausmaß von 3 – 4 Esslöffel entsprechen. Oft hilft es die Mahlzeiten mit einem Teelöffel einzunehmen.

Es darf erst geschluckt werden, wenn die Nahrung im Mund eine breiige Konsistenz angenommen hat. Somit verhindert man eine Verstopfung des Stomas (= Engstelle die durch das Magenband entsteht). Auch die Verträglichkeit diverser Nahrungsmittel hängt neben der verzehrten Menge besonders vom ausreichenden Kauen ab.

Anzeichen einer Sättigung:

  • Druck- oder Völlegefühl im Zentrum des Magens direkt unter dem Brustkorb
  • Schmerzen in der Schulter oder Brustgegend
  • Ekelgefühle
  • Übelkeit

Das Abbrechen der Mahlzeit bei geringstem Sättigungsgefühl ist Voraussetzung, dass das Band das Nahrungsvolumen einschränkt. Eine Überfüllung verursacht auf Dauer wieder eine Ausdehnung des Magens und kann zu Übelkeit, anhaltendem Erbrechen, Sodbrennen, … führen.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist im Rahmen des Fettabbaus besonders wichtig, da zahlreiche Stoffwechselprodukte ausgeschwemmt werden müssen.

Erst eine viertel- bis halbe Stunde vor bzw. eine halbe Stunde nach der Mahlzeit trinken. Eine Flüssigkeitszufuhr während der Nahrungsaufnahme beschleunigt die Passage und erhöht somit die Aufnahmekapazität bzw. verursacht eine Überfüllung des Magens.

Durch das Hinlegen kommt es zu einer längeren Verweildauer des Speisebreis im Reservoir, welche mit einer vermehrten Magenschleimbildung einhergeht und zu einem Druckgefühl mit anschließendem Erbrechen führen kann.

  • Meiden Sie Nahrungsmittel, die bei Ihnen Beschwerden auslösen.
  • Führen Sie Ballaststoffe in feiner Form zu (Grahmgebäck, Vollkornteigwaren, …).
  • Schränken Sie keinesfalls die Lebensmittelqualität ein.
  • Beachten Sie, dass durch Getränke wie Fruchtsäfte, Limonaden, Alkohol, … ebenfalls Kalorien zugeführt werden.
  • Achten Sie auf den Fett- und Zuckergehalt der Nahrungsmittel.
  • Bevorzugen Sie fettarme Zubereitungsmethoden.